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Google Maps & DSGVO: Karte erst nach Einwilligung laden
Die Google-Maps-Karte auf der Kontaktseite ist Standard – und einer der häufigsten Pre-Consent-Leaks. Was du beachten musst.
Warum die Karte ein Risiko ist
Ein Google-Maps-iFrame lädt schon beim Seitenaufruf von Google – überträgt die IP-Adresse und setzt Cookies, auch in die USA.
Damit verarbeitet Google personenbezogene Daten, bevor der Besucher zugestimmt hat. Auf Kontakt- und Standortseiten passiert das millionenfach unbemerkt.
Brauche ich eine Einwilligung?
Ja – solange die Karte vor der Zustimmung lädt. Erst nach aktiver Einwilligung darf der Maps-Inhalt nachgeladen werden.
Zusätzlich gehört Google Maps in die Datenschutzerklärung inklusive Hinweis auf die Datenübermittlung an Google.
So bindest du Karten rechtssicher ein
Zwei saubere Wege: ein Consent-Gate (Karte erst nach Klick/Zustimmung) oder ein statisches Vorschaubild mit Link zu Maps.
BlueOcean Privacy blockiert das Maps-Embed automatisch bis zur Einwilligung. Alternativ reicht für reine Adressanzeige oft ein Screenshot plus „In Google Maps öffnen"-Link – ganz ohne Tracking.
Prüfe deine Seiten
Du weißt nicht, wo überall eine Karte vor Consent lädt?
Der kostenlose BlueOcean-Scan zeigt Google-Maps-Requests und andere Tracker, die vor der Einwilligung feuern – pro Seite, in 5 Minuten.
Lass uns kurz auf deine Seiten schauen
In einem 15-Minuten-Gespräch siehst du, wo deine Kundenseiten stehen — und wie du sie ohne Aufwand absicherst.
Häufige Fragen
Darf ich Google Maps auf der Website einbinden?
Ja, aber erst nach Einwilligung des Besuchers (Consent-Gate) und mit Nennung in der Datenschutzerklärung. Lädt die Karte sofort, ist das abmahnbar.
Reicht ein Cookie-Banner für die Karte?
Nur, wenn die Karte tatsächlich erst nach „Akzeptieren" geladen wird. Sonst feuert sie trotz Banner zu früh.
Gibt es eine Alternative ohne Tracking?
Ja: ein statisches Kartenbild mit Link zu Maps oder OpenStreetMap-Karten ohne Cookies.